Selbstportrait

1956 • 1957 • 1958 • 1959 • 1960 • 1961 • 1962 • 1963 • 1964 • 1965 • 1966 • 1967 • 1968 • 1969 • 1970 • 1971 • 1972 • 1973 • 1974 • 1975 • 1976 • 1977 • 1978 • 1979 • 1980 • 1981 • 1982 • 1983 • 1984 • 19851 … mit einem klar gestalteten Ende, was heutzutage eine Seltenheit ist. • 19852 [Sein] Quartett ... sagte schließlich so viel aus wie sein Titel. • 1986 • 1987 • 1988 … so daß das Mißfallen nur dem Komponisten angelastet werden muss. • 1989 ... erwiesen sich als die problematischsten Beiträge des Abends. • 1990 Seine Kompositionen ... zeichnen sich durch große Sensibilität aus. • 19911 [Der] Kulturamtsleiter ... hatte schon zu Beginn des Konzertes ein »Stück der Stille« angekündigt. Dies war weit untertrieben – ... • 19912 Heraus kommt aber ein musikalisches Nichts. • 1992 • 1993 • 1994 Eine komplexe, bisweilen spielerische Alchimie. • 1995 • 1996 • 1997 … das stärkste Stück des Abends. • 1998 • 1999 »Schön!« flüsterte spontan eine Hörerin ... • 2000 Spahlingers Instrumentalbehandlung ließ hier grüßen. • 2001 • 20021 … gleichsam ein Monolog mit verfremdetem Echo … • 20022 … mit sehr subtilen Mitteln der Klangtäuschungen und -irritationen … • 2003 • 2004 • 2005 … von erlesener Minimalität • 2006 Ausharren im Paradox. • 2007 Zurückhaltend, aber nicht ohne Schalk stellte er sich den Fragen … • 2008 … begab sich ... in »Stück=Werk« geradezu auf Weltreise; ... • 2009 • 2010 • 2011 • 2012 Dass dann die Komposition zu Ende ist, ..., ist strategisch sinnvoll. • 20131 Im Mai ... wurde er noch totgesagt: Die Jury, die seine CD »Szenen, Standbilder ...« auf die Bestenliste setzte, schrieb – infolge einer Verwechslung – vom »zu früh verstorbenen Komponisten«. Glücklicherweise lebt der heitere Komponist seriöser Musik ... und kann ... die Besprechung seiner Werke mit eigenen Augen lesen. • 20132 Einmal in den Bann der Stille geraten erlebte das Publikum als Höhepunkt des Jubiläums ... »Still« für die fünf Saiteninstrumente Gitarre, Harfe, Cymbalon, Klavier und Kontrabass. • 20133 … meint man einer Gehörshalluzination aufzusitzen …. • 2014 • 2015 … ist die Sensation … • 20161 Selbst das sanfte Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges fügte sich hier leise in diesem seltsam schutzbedürftigen Kosmos. • 20162 Doch wie der anwesende Vertreter des Jahrgangs 1956 den Kompositionsauftrag erfüllt, hat mit Festklängen eher wenig zu tun (muss es auch nicht). • 2017 • 2018 • 2019 • 2020 • 2021 … Fortsetzung folgt ...

Quellen zu diesem Portrait: 19851 Hochschulmagazin HfMT Köln. 19852 Kölner Stadtanzeiger. 1988 Dithmarsche Landeszeitung. 1989 + 1990 Aachener Nachrichten. 19911 vermutlich Rems-Zeitung Schwäbisch Gmünd. 19912 musica sacra. 1994 Stuttgarter Nachrichten. 1997 Neue Züricher Zeitung. 1999 + 20021 Stuttgarter Zeitung. 2000 Dresdner neueste Nachrichten. 20022 Dissonance. 2005 Aachener Zeitung. 2006 Neue Zeitschrift für Musik. 2007 Süddeutsche Zeitung. 2008 Wiener Zeitung. 2012 SWR JetztMusik. 20131 Faustkultur. 20132 Hannoversche Allgemeine Zeitung. 20133 Neue Zeitschrift für Musik. 2015 Deutschlandradio Kultur. 20161 Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg. 20162 Badische Zeitung.


Michael Reudenbach wurde 1956 in Aachen geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Bundesbahnassistenten, bevor er von 1976–1982 in Aachen Kirchenmusik und von 1982–1986 in Köln Komposition bei Joachim Blume und Musiktheorie bei Dieter Gostomsky studierte. Ergänzende Kompositionsstudien führten ihn 1986–1987 zu Denis Cohen nach Paris. Gleichzeitig beschäftigte er sich mit der Aufführungspraxis Alter Musik und ist seitdem als Interpret und Herausgeber vorwiegend von Musik des 17. Jahrhunderts tätig.

Er war 1990–1991 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude Stuttgart, 1992 der Cité Internationale des Arts Paris und 1999 der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR. Von 1999–2016 unterrichtete er Musiktheorie an der HfM Karlsruhe. 2005 war er Gastdozent für Komposition an der Stuttgarter Sommerakademie Schloss Solitude und 2006 bei den Darmstädter Ferienkursen. Zwischen 2012–2015 übernahm er Vertretungsprofessuren für Komposition an den Musikhochschulen Dresden und Stuttgart und ist seit 2016 an der HfMDK Frankfurt am Main Professor für Komposition/Musiktheorie.

Kompositionsaufträge erhielt er u. a. von der Kunststiftung NRW, der Münchener Biennale, dem hr, SWR und WDR. Die Interpretenliste seiner Werke reicht vom Ensemble Aventure über l'art pour l'art, dem Solistenensemble Kaleidoskop, der Schola Heidelberg bis hin zum Klangforum Wien und dem Ensemble Intercontemporain Paris. Seine bei der Berliner Edition RZ erschienene Portrait-CD »Szenen, Standbilder« wurde mit einem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Kurzvita für Programmhefte:

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